Jens Büsing erhält im Rahmen der Bremer Altbautage 2019 von Senator Dr. Joachim Lohse und Martin Grocholl (Geschäftsführer energiekonsens) die Urkunde für den Energie Experten des Jahres 2019
31.01.2019

Energie Experte aus Leidenschaft

Seit über 10 Jahren gibt es das Qualitätsnetzwerk Energie Experten im Land Bremen. Heute gehören ihm rund 70 Architekten, Ingenieure und Handwerksbetriebe an – allesamt Dienstleister, die sich auf energiesparendes Bauen und Modernisieren spezialisiert haben. Unter ihnen vergibt der Partner des Verbundes, die Klimaschutzagentur energiekonsens, den Titel „Energie Experte des Jahres“. Wer diesen trägt, bestimmen die Kunden. Sie haben für das Jahr 2019 den Diplom-Ingenieur und Energieberater Jens Büsing mit der Auszeichnung gekürt, und das nicht ohne Grund.
  

In den Bewertungen für den Energie Experten durch die von ihm begleiteten Hausbesitzer und Bauherren heißt es unter anderem: „Alle unsere Wünsche wurden berücksichtigt und in einem detaillierten Bericht zusammengefasst“, „Eine absolut zielgerichtete, sehr effektive und kompetente, freundliche sowie kundenorientierte Beratung“ und „Aufgeschlossen für eigene Vorschläge und Ideen, für mich die perfekte Wahl“. Ebenfalls positiv hervorgehoben wurde, dass Jens Büsing Nachhaltigkeit vorlebt und Baustellen oft mit dem Fahrrad besucht. Insgesamt wurde die Ausführung seiner Aufträge in den letzten zwölf Monaten mit der Spitzennote 1,3 bewertet. „Dieses Feedback freut mich sehr und ist Ansporn, so weiterzumachen wie bisher. Ich bemühe mich stets, umfassend und allgemeinverständlich zu informieren. Gehen wir ein Bauvorhaben gemeinsam an, dann gilt es, bei der Planung oder Umsetzung von Maßnahmen das Optimum für den Verbraucher herauszuholen. Er muss zufrieden sein“, erklärt der 54-Jährige.

Vor acht Jahren hat sich der gelernte Diplom-Ingenieur im Bereich Elektrotechnik sowie Diplom-Wirtschafts-Ingenieur auf Energieeffizienz spezialisiert und eine Qualifizierung zum unabhängigen Energieberater absolviert. „Was früher im Neu-, Um- und Ausbau eine untergeordnete Rolle spielte, rückte damals mit gesetzlichen Vorgaben für den Klimaschutz sowie durch steigende Energiekosten plötzlich ins öffentliche Bewusstsein: energetisches Bauen und Sanieren“, erzählt Jens Büsing. Damit habe sich ein neues Geschäftsfeld eröffnet. Das sei für ihn aber nicht der Grund gewesen, es zu besetzen. „Ich bin vielmehr meinen Interessen gefolgt und machte mein Hobby zum Beruf.“ Denn der Energie Experte hatte zuvor seinen eigenen Altbau mit großer Leidenschaft durch umfassende Modernisierungsmaßnahmen auf Niedrigenergiestandard gebracht. Dabei gesammelte Erfahrungen und über Schulungen und Fortbildungen angeeignetes Fachwissen gibt er nun an seine Kunden weiter. „Wer einen Neubau plant oder bereits ein Haus hat, der sollte langfristig denken und den Energiebedarf und somit den Energieverbrauch senken. Das schont die Umwelt – was am wichtigsten ist –, aber auch den eigenen Geldbeutel. Denn Energiekosten werden zukünftig steigen“, prophezeit Jens Büsing. Außerdem, so weiß er von seinem eigenen Zuhause zu berichten, entstehe durch eine gute Dämmung und moderne Lüftungs- und Heiztechnik ein „super Wohlfühlklima“. Die Qualität am Bau stellt er durch thermografische Untersuchungen und Luftdichtheitsmessungen sicher.

Um herauszufinden, welche Maßnahmen für den einzelnen Eigentümer sinnvoll sind, empfiehlt er als Einstieg einen neutralen Gebäude- und Heizungscheck, wie ihn die Verbraucherzentrale Bremen gemeinsam mit der Klimaschutzagentur energiekonsens anbietet. „Dabei wird deutlich, dass oft die Heizung eine Schwachstelle im Haus ist. Ungedämmte Rohrleitungen, falsche Regler-Einstellungen. Allein in der optimierten Heizungsregelung steckt viel Energieeinsparpotenzial“, betont Jens Büsing. Sollte eine umfassende Sanierung von Wohn- als auch Gewerbeimmobilien notwendig sein, dann bietet der Fachmann eine detaillierte Energieberatung mit anschließender Baubegleitung an – und das übrigens auch bei Neubauvorhaben. „Vielen Bauherren ist gar nicht bekannt, welche Fördermittel sie dafür in Anspruch nehmen können“, sagt Jens Büsing, der berechtigt ist, die passenden Fördermittel bei der KfW und BAFA zu beantragen und nach dem Vorhaben die notwendigen Nachweise auszustellen.